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Bild des Tages:
Die Werra mit Stadtansicht
 
Forstbotanische Anlagen

 Mit dem Aufbau der Forstbotanischen Anlagen Wasungen wurde 1974 begonnen. Sie gliedern sich in zwei Schwerpunktbereiche. Diese sind Naturlehrpfad und forstbotanischer Garten.

Lage:
Lehrpfad und Garten sind vom Ortsausgang Wasungen in Richtung Eisenach direkt an der B19 durch das Borntal zu erreichen.

Der Lehrpfad beginnt ca. 150 m nach der Abzweigung und erstreckt sich entlang des Weges zum forstbotanischen Garten.

Dieser liegt an einem wärmebegünstigten Südosthang der Hümburg in einer Höhenlage von ca. 420 m über NN. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 7,4 C, und die Jahresniederschlagssumme erreicht 645 mm. Als Grundstein steht mittlerer Buntsandstein an. Aus diesem sind Braunerdeböden hervorgegangen. Sie bieten besonders für Koniferen und Rhododendren gute Wachstumsbedingungen. Das Gebiet des Werratals bei Wasungen stellt einen Teil der südwest-thüringischen Triaslandschaft dar. Die Werra ist die tiefste Einsenkung zwischen Rhön und Thüringer Wald. Sie ist der Hauptfluss in diesem Gebiet.

Bedeutung und Ziele
:
Das Fehlen von botanischen Anlagen im Werratal und in der Rhön sowie die grosse forstliche Tradition des Thüringer Forstamtes Wasungen waren Anlass genug, in den 70er Jahren eine solche Anlage zu errichten. Ein Wasunger Forstrevier ist die Geburtsstätte des forstlichen Klassikers und Gründers der Tharandter Forstakademie, Heinrich Cotta (1763 - 1844). In Wasungen wurde Prof. Dr. Hermann Stötzer (1840 – 1911) geboren. Er war als Leiter der Forstlehranstalt in Eisenach tätig.
In dem Wasunger Arboretum sind vor allem Spezies aus dem europäischen, nordamerikanischen und ostasiatischen Florenreich angepflanzt. Auf einer Fläche von ca. 5 ha wachsen 162 Gehölzgattungen mit 1700 verschiedenen Arten und Formen. In einem langfristigen Programm werden hier wildwachsende Baum- und Straucharten sowie Subspezies und Cultivare besonders aus den gemäßigten Klimazonen gepflanzt und gepflegt. Die Einteilung der Anlage erfolgte nach pflanzengeografischen und pflanzensystematischen Bereichen.

Die Wasunger forstbotanischen Anlagen machen die Besucher auf verschiedene Art und Weise mit der Formenvielfalt unserer Bäume und Sträucher bekannt und verschönern unsere Landschaft. Sie sind jederzeit öffentlich zugänglich. Den Besucher erwarten hier Historie, fachliche Bildung und Erholung. Der gezielte Besuch oder ein beiläufiges Hereinschauen können zu einem echten Naturerlebnis werden.


Führungen erfolgen nach Voranmeldung in der Tourist-Information Wasungen.




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